28. Kalenderwoche 2017/4. nach Trinitatis

28. Kalenderwoche 2017/4. nach Trinitatis
Seitenanzahl

4

Zielgruppe: Gemeinde
Bibelstelle:
Reihentitel: Werkstatt Andachten für jede Woche
Ausgabe: 02/2017

Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen (1. Buch Mose 50,20). Diese Worte Josefs aus dem Predigttext für den 4. nach Trinitatis nehmen ernst, dass Menschen einander nicht immer wohl gesonnen sind, einander Verletzungen zufügen oder etwas schuldig bleiben. Und doch entdeckt Josef in allen Umwegen, die er in seinem Leben gehen musste, die Begleitung Gottes, der am Ende alles gut gefügt hat. Eine solche Erkenntnis am Ende eines Weges zu gewinnen, ist Gnade - und eine Perspektive des Glaubens.
Die Andacht zum Evangelium der Woche (Lk 6,36-42) bedenkt eine uralte Reaktion zwischen Menschen: Der eine macht den anderen schlecht, um selber besser zu erscheinen. Das Evangelium dieser Woche durchbricht den Kreislauf von gegenseitiger Verurteilung und Erniedrigung. Jesus ist der, der als Zeuge der Barmherzigkeit durch diese Welt geht und Menschen die Liebe Gottes spüren lässt.
Der Wochenspruch Galater 6,2 wird auf dem Hintergrund der folgenden Erfahrung bedacht: Man setzt sich für andere ein, wird aber durch deren Reaktion enttäuscht. Das Ergebnis ist allzu oft, dass man sein Engagement dann beendet. Und sich frustriert zurückzieht. Dass man das Füreinander-da-Sein aber auch anders verstehen kann, zeigt diese Auslegung eines Satzes von Paulus.
Andacht für den Einstieg in den Konfirmand/-innen-Unterricht in der darauf folgenden Woche. Sie kann mit mehreren Sprecher*innen gelesen werden. Der Sonntag bedenkt, dass die christliche Gemeinde eine Gemeinschaft von Sündern ist. Selbstgerechtigkeit führt dazu, dass einer über den anderen richtet und die Würde anderer missachtet. Das Gebot der Barmherzigkeit führt in die Weite.
Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen (1. Buch Mose... mehr
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Ihr gedachtet es böse mit mir zu machen, aber Gott gedachte es gut zu machen (1. Buch Mose 50,20). Diese Worte Josefs aus dem Predigttext für den 4. nach Trinitatis nehmen ernst, dass Menschen einander nicht immer wohl gesonnen sind, einander Verletzungen zufügen oder etwas schuldig bleiben. Und doch entdeckt Josef in allen Umwegen, die er in seinem Leben gehen musste, die Begleitung Gottes, der am Ende alles gut gefügt hat. Eine solche Erkenntnis am Ende eines Weges zu gewinnen, ist Gnade - und eine Perspektive des Glaubens.
Die Andacht zum Evangelium der Woche (Lk 6,36-42) bedenkt eine uralte Reaktion zwischen Menschen: Der eine macht den anderen schlecht, um selber besser zu erscheinen. Das Evangelium dieser Woche durchbricht den Kreislauf von gegenseitiger Verurteilung und Erniedrigung. Jesus ist der, der als Zeuge der Barmherzigkeit durch diese Welt geht und Menschen die Liebe Gottes spüren lässt.
Der Wochenspruch Galater 6,2 wird auf dem Hintergrund der folgenden Erfahrung bedacht: Man setzt sich für andere ein, wird aber durch deren Reaktion enttäuscht. Das Ergebnis ist allzu oft, dass man sein Engagement dann beendet. Und sich frustriert zurückzieht. Dass man das Füreinander-da-Sein aber auch anders verstehen kann, zeigt diese Auslegung eines Satzes von Paulus.
Andacht für den Einstieg in den Konfirmand/-innen-Unterricht in der darauf folgenden Woche. Sie kann mit mehreren Sprecher*innen gelesen werden. Der Sonntag bedenkt, dass die christliche Gemeinde eine Gemeinschaft von Sündern ist. Selbstgerechtigkeit führt dazu, dass einer über den anderen richtet und die Würde anderer missachtet. Das Gebot der Barmherzigkeit führt in die Weite.
Zielgruppe: Gemeinde
Konfession: evangelisch
Kirchenjahr: Trinitatiszeit
Liturgietermin: 4. Sonntag nach Trinitatis
Seitenanzahl: 4
Reihe: 29
Reihentitel: Werkstatt Andachten für jede Woche
Leseordnung: Predigtreihe III
Ausgabe: 02/2017
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