22. Sonntag nach Trinitatis II

22. Sonntag nach Trinitatis II
Seitenanzahl

6

Zielgruppe: Gemeinde
Bibelstelle: Philipper 1,3-11
Reihentitel: Werkstatt für Liturgie und Predigt
Ausgabe: 08/2016

Wochenspruch, Wochenlied und das Evangelium vom Schalksknecht (Matthäus 18,21-35) benennen "Vergebung und Gnade" als Mitte dieses Sonntages. Es ist der Gedenktag für den Schriftsteller Jeremias Gotthelf, der am 22. Oktober 1854 starb. Unter diesem Pseudonym schrieb der evangelische, schweizerische Albert Bitzius Werke wie "Die schwarze Spinne". Realistische Darstellungen des bäuerlichen Lebens im 19. Jahrhundert, vor allem aber christliche und humanistische Forderungen, sind Inhalt der Werke Gotthelfs. Die Bildbetrachtung kann bei einem Glaubenskurs oder einer Veranstaltung im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung eingesetzt werden als Impuls vor dem Gespräch. Zum Thema: Wie verstehe ich meine christliche Identität? Predigt: Sie beginnt mit dem Vergleich des fiktiven Gefängnisaufenthaltes des Grafen von Monte Christo zum realen des Apostels Paulus. Paulus fühlt sich auch eingekerkert von Gott getragen. Dadurch richtet sich sein Blick mehr auf die Christen in Philippi. Im zweiten Schritt wird anhand des Lebenslaufes von Nelson Mandela eine Übertragung in die Moderne versucht. Zuletzt soll die Predigt zeigen: Das Streben nach dem Richtigen bleibt zeitlos aktuell. Christliches Leben ist nie vollendet, sondern muss immer auf die Herausforderungen der Zeit reagieren. Kann ich mich vor einem Verzeihen fürchten? Ja. Denn es rüttelt an dem, worin ich mich bequem einrichte. Am Rechthaben. Dass der andere schuld ist. Plötzlich muss ich mich bewegen, denn ein Mensch geht mit seinem Verzeihen auf mich zu. Mache ich diesen Schritt hin zu Gott? Das fragt mich der Wochenspruch aus Psalm 130: Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.
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Wochenspruch, Wochenlied und das Evangelium vom Schalksknecht (Matthäus 18,21-35) benennen "Vergebung und Gnade" als Mitte dieses Sonntages. Es ist der Gedenktag für den Schriftsteller Jeremias Gotthelf, der am 22. Oktober 1854 starb. Unter diesem Pseudonym schrieb der evangelische, schweizerische Albert Bitzius Werke wie "Die schwarze Spinne". Realistische Darstellungen des bäuerlichen Lebens im 19. Jahrhundert, vor allem aber christliche und humanistische Forderungen, sind Inhalt der Werke Gotthelfs. Die Bildbetrachtung kann bei einem Glaubenskurs oder einer Veranstaltung im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung eingesetzt werden als Impuls vor dem Gespräch. Zum Thema: Wie verstehe ich meine christliche Identität? Predigt: Sie beginnt mit dem Vergleich des fiktiven Gefängnisaufenthaltes des Grafen von Monte Christo zum realen des Apostels Paulus. Paulus fühlt sich auch eingekerkert von Gott getragen. Dadurch richtet sich sein Blick mehr auf die Christen in Philippi. Im zweiten Schritt wird anhand des Lebenslaufes von Nelson Mandela eine Übertragung in die Moderne versucht. Zuletzt soll die Predigt zeigen: Das Streben nach dem Richtigen bleibt zeitlos aktuell. Christliches Leben ist nie vollendet, sondern muss immer auf die Herausforderungen der Zeit reagieren. Kann ich mich vor einem Verzeihen fürchten? Ja. Denn es rüttelt an dem, worin ich mich bequem einrichte. Am Rechthaben. Dass der andere schuld ist. Plötzlich muss ich mich bewegen, denn ein Mensch geht mit seinem Verzeihen auf mich zu. Mache ich diesen Schritt hin zu Gott? Das fragt mich der Wochenspruch aus Psalm 130: Bei dir ist die Vergebung, dass man dich fürchte.
Seitenanzahl: 6
Zielgruppe: Gemeinde
Konfession: evangelisch
Kirchenjahr: Trinitatiszeit
Reihe: 27
Reihentitel: Werkstatt für Liturgie und Predigt
Liturgietermin: 22. Sonntag nach Trinitatis
Leseordnung: Predigtreihe II
Ausgabe: 08/2016
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