Epiphaniasfest

Epiphaniasfest

6

Zielgruppe: Gemeinde
Bibelstelle: Johannes 1,15-18
Reihentitel: Werkstatt für Liturgie und Predigt
Ausgabe: 11/2016

Das Erscheinungsfest - im Volksmund Dreikönigstag -ist das zweitälteste christliche Fest nach Ostern und hat seinen Ursprung in Ägypten. Zu heidnischer Zeit feierte man dort in der Nacht vom 5. zum 6. Januar die Geburt des Sonnengottes Aion aus der Jungfrau Kore. Insofern ist Epiphanias ein Beispiel für die gängige Praxis, dass christliche Feste den Platz älterer religiöser Feste eingenommen haben. Noch heute feiern orthodoxe Christen Weihnachten am 6. Januar. Im Mittelpunkt des Epiphaniasfestes steht die Offenbarung der göttlichen Macht und Herrlichkeit Christi. Sie wird mit drei neutestamentlichen Erzählungen verbunden: Verehrung des Kindes durch die Weisen aus dem Morgenland (Matthäus 2), Taufe Jesu im Jordan (Matthäus 4) und Weinwunder zu Kana (Johannes 2). Auch die Epiphaniaslieder besingen den königlichen Herrscher und starken Erlöser. In den Bundesländern, wo das Erscheinungsfest kein gesetzlicher Feiertag mehr ist, bietet es sich an, zu einem Gottesdienst am Abend einzuladen. Predigt: Es war und ist zweifellos eine gewagte Behauptung, dass Jesus von Nazareth mehr war als ein Mensch - zumal sein irdisches Leben nicht als eine Erfolgsgeschichte erscheint. Aber dies ist die Botschaft, die den johanneischen Prolog bestimmt und anschließend das gesamte Evangelium durchzieht: Jesus war einzigartig, der inkarnierte Logos, der Christus, Gottes Sohn. In der Predigt möchte ich versuchen, dieses Bekenntnis anschaulich zu machen. Dazu gehört auch das Nachdenken darüber, wie seine Gegenwart für uns heute erlebbar wird. Mit Bildbetrachtung: Epiphaniasanspache zu Johannes 1,17.
Das Erscheinungsfest - im Volksmund Dreikönigstag -ist das zweitälteste christliche Fest nach... mehr
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Das Erscheinungsfest - im Volksmund Dreikönigstag -ist das zweitälteste christliche Fest nach Ostern und hat seinen Ursprung in Ägypten. Zu heidnischer Zeit feierte man dort in der Nacht vom 5. zum 6. Januar die Geburt des Sonnengottes Aion aus der Jungfrau Kore. Insofern ist Epiphanias ein Beispiel für die gängige Praxis, dass christliche Feste den Platz älterer religiöser Feste eingenommen haben. Noch heute feiern orthodoxe Christen Weihnachten am 6. Januar. Im Mittelpunkt des Epiphaniasfestes steht die Offenbarung der göttlichen Macht und Herrlichkeit Christi. Sie wird mit drei neutestamentlichen Erzählungen verbunden: Verehrung des Kindes durch die Weisen aus dem Morgenland (Matthäus 2), Taufe Jesu im Jordan (Matthäus 4) und Weinwunder zu Kana (Johannes 2). Auch die Epiphaniaslieder besingen den königlichen Herrscher und starken Erlöser. In den Bundesländern, wo das Erscheinungsfest kein gesetzlicher Feiertag mehr ist, bietet es sich an, zu einem Gottesdienst am Abend einzuladen. Predigt: Es war und ist zweifellos eine gewagte Behauptung, dass Jesus von Nazareth mehr war als ein Mensch - zumal sein irdisches Leben nicht als eine Erfolgsgeschichte erscheint. Aber dies ist die Botschaft, die den johanneischen Prolog bestimmt und anschließend das gesamte Evangelium durchzieht: Jesus war einzigartig, der inkarnierte Logos, der Christus, Gottes Sohn. In der Predigt möchte ich versuchen, dieses Bekenntnis anschaulich zu machen. Dazu gehört auch das Nachdenken darüber, wie seine Gegenwart für uns heute erlebbar wird. Mit Bildbetrachtung: Epiphaniasanspache zu Johannes 1,17.
Seitenanzahl: 6
Verwendung: Predigttext
Bibelstelle: Joh 1,15-18, Johannes 1,15-18
Liturgietermin: Epiphaniasfest
Materialtyp: Ansprache, Bildbetrachtung, Gottesdienst, Liturgische Elemente, Predigt
Vers: 15-18
Kirchenjahr: Epiphaniaszeit
Buch: Johannes
Kapitel: 1
Ausgabe: 11/2016
Zielgruppe: Gemeinde
Leseordnung: Predigtreihe III
Konfession: evangelisch
Reihentitel: Werkstatt für Liturgie und Predigt
Reihe: 27
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